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毎日たくさん勉強しています。

24. April 2009

Da mittlerweile der reguläre Unterricht begonnen hat, ist jetzt sowas wie Alltag in mein Leben in Tsukuba eingekehrt. Jeden Tag von 10:10 bis halb 12 hab ich Japanisch, immer bei einer anderen Lehrerin. Am Nachmittag besuche ich noch andere Kurse, die auf Englisch gehalten werden. Da wären ein Kurs über die momentane Situation in Südostasien, einer über japanische Kultur, der jedoch durch das spezielle Englisch des japanischen Lehrers und aufgrund der Tatsache, dass es eine Doppelstunde ist, etwas ermüdend ist. Die interessanteste Veranstaltung ist bisher das Seminar über englische Literatur, in dem wir Werke über den Sklavenhandel betrachten und zur Einführung `The Tempest` von Shakespeare lesen.

Weitere regelmäßige Aktivitäten bestehen aus dem Besuch eines Basketballkurses und einer wöchentlichen Gesprächsrunde mit Germanistik-Studenten dieser Uni. Inwieweit ich jetzt an dem Musikclub teilnehmen kann, weiß ich noch nicht, da ich kein eigenes Instrument hab und während der ersten Probe in Tokyo war. Mein Zimmer ist nun auch etwas wohnlicher geworden. Da von Studenten, die ausziehen, eine ganze Menge Inventar weggeworfen wird, kann man sich kostenlos mit vielen nützlichen Sachen eindecken. Zum Beispiel hab ich jetzt einen kleinen Schrank und muss nicht mehr aus dem Rucksack leben. Außerdem bin ich jetzt stolzer Besitzer eines Radios und kann mich den ganzen Tag auf Japanisch vollquatschen lassen. Ein sehr gutes Training, um sich an die Sprache zu gewöhnen. Bis jetzt hatte ich noch keine Lust, einen Fernseher vom Müll mitzunehmen, aber selbst das ist möglich und die Auswahl riesig. Wahrlich eine Wegwerfgesellschaft. Einen MP3-Player hab ich auch gefunden und paar gute Kopfhörer für meinen alten. Wenigstens ein kleiner Ausgleich für die teuren Lebensmittel.

Gewöhnt hab ich mich auch an die kleinen Erdbeben, die recht häufig vorkommen, obwohl ich eins verschlafen hab und ein anderes war so schwach, dass ich es nicht bemerkt hab. Aber an einem Morgen, als ich noch im Bett lag, hat plötzlich alles angefangen, leicht zu schwanken. Ein sehr merkwürdiges Gefühl. Vor allem hat es eine ganze Weile gedauert, bis ich bemerkt habe, was eigentlich los ist.

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