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花見。 Kirschbluetenschau.

14. April 2009

Am Wochenende hab wir hier statt Ostern hanami gefeiert. Der internationale Studentenclub hat am Freitag eine Party zum Kennenlernen fuer Austauschstudenten organisiert. Natuerlich waren auch interessierte Japaner eingeladen. Nachdem wir (ich hab es wohl noch nicht erwaehnt, aber ich bin mit 3 Kommilitoninnen hier) uns alle unter den Kirschbaeumen niedergelassen haben, traditionell auf einer blauen Plastikplane, wurde das erste Bier geoeffnet. Es kamen immer mehr Leute und alle 5 Minuten hat man sich mit jemand anderem unterhalten. Da mein Japanisch noch zu wuenschen uebrig laesst, wurde in den Konversationen staendig zwischen Englisch und Japanisch gewechselt. Ein fanatischer Deutschliebhaber war auch dabei, dem konnten wir mit unseren Deutschkenntnissen imponieren. 😉

Irgendwann hab ich mich dann laengere Zeit mit einem Japaner unterhalten. Wir sprachen eine Weile ueber Musik und ich habe herausgefunden, dass er Bass spielt und in einem Metal-Club ist. Da das sehr interessant klang, hab ich gesagt, dass ich am Mittwoch bei ihrem Treffen vorbeischaue. Vielleicht komm ich dabei auch selbst ein bisschen zum Spielen. Nachdem es allmaehlich zu kalt wurde, sind wir mit einer kleinen Gruppe in eine winzige Bar gegangen, die von einem Inder betrieben wurde. Dort hat uns ein Thailaender, den wir vorher auf der Party kennengelernt haben, zwei Flaschen Champagner spendiert. Hm, crazy people…

Dort waren wir bis in die fruehen Morgenstunden und sind bereits recht zeitig am Mittag wieder aufgestanden, da wir erneut zu einer hanami eingeladen waren. Diesmal gab es viel leckeres Essen und wir haben unseren ersten richtigen Kirschbluetensturm erlebt. Schnee im Fruehling ist etwas Wunderbares. Anschliessend haben wir einen Spaziergang zu einem nahegelegenen Park gemacht und das Treiben junger japanischer Familien beobachtet. Ansonsten war entspannen angesagt nach der ganzen Anstrengung. Am Abend gab es dann schon wieder Essen bei zwei Suedamerikanern zu Hause.

Am Sonntag war ich allein unterwegs und hab mir ein paar studentische Bands angeschaut, die auf einer Willkommensveranstaltung gespielt haben. Auch wenn die Musik nicht immer meinen Geschmack getroffen hat, muss ich zugeben, dass die Leute technisch sehr versiert sind. Nicht schlecht. Auch diverse Clubs haben sich dort vorgestellt und ich hab bisschen Mandoline gespielt und mir koto (Zither) und shamisen (Laute) angeschaut und -gehoert. Musiktechnisch geht hier einiges, das freut das Herz und die Ohren. Mal sehen, was diese Woche so bringt. Schliesslich beginnt nun das ernsthafte Studentenleben.

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